Frau mit gelbem Pullover sitzt vor einer blauen Wand und lächelt

Vitamin D

Vitamin D im Winter: Hilft das Solarium?

Wenn draußen die Sonne selten scheint und die Tage kurz sind, merken viele Menschen, wie die Stimmung fällt und wie der Körper nach Vitamin D verlangt. In der kalten Jahreszeit reicht das schwache Sonnenlicht oft nicht aus, um genügend Vitamin D zu bilden. Da kommt schnell der Gedanke auf: Kann ein Besuch im Solarium die Lücke schließen?

Kann das Solarium die Vitamin-D-Versorgung verbessern?

An einem warmen Sommertag reicht oft schon ein kurzer Moment in der Sonne: Wenn UV-B-Strahlen auf die Haut treffen, bildet der Körper ganz von selbst Vitamin D, das Immunsystem, Knochenstabilität und Stimmung unterstützt. Doch sobald die Tage kürzer werden, verändert sich etwas: Im Winter steht die Sonne in Mitteleuropa so tief, dass kaum noch UV-B-Strahlen die Erdoberfläche erreichen. Selbst wer viel Zeit im Freien verbringt, bekommt meist nicht genug Licht, um ausreichend Vitamin D zu produzieren. Faktoren wie Hauttyp, Kleidung, Sonnenschutz und Breitengrad bremsen die körpereigene Bildung zusätzlich. Da liegt der Gedanke nahe, das fehlende Sonnenlicht im Solarium auszugleichen. Doch hier lohnt sich ein genauer Blick: Im Gegensatz zur natürlichen Sonne arbeiten Solarien mit künstlicher UV-Strahlung, die überwiegend aus UV-A-Licht besteht. Diese Strahlung sorgt zwar für eine schnelle Bräune, trägt aber kaum zur Vitamin-D-Produktion bei. Fachleute raten deshalb davon ab, denn zu viel UV-Strahlung kann der Haut mehr schaden, als sie bei der Bildung von Vitamin D nützt.

Risiken überwiegen den Nutzen

Viele Menschen hoffen dennoch, im Solarium Vitamin D zu bilden. Studien deuten darauf hin, dass ein messbarer Effekt nur unter bestimmten Umständen entsteht, etwa abhängig von der verwendeten Strahlung, der Bestrahlungsdauer und individuellen Merkmalen wie dem Hauttyp. Im direkten Vergleich bleibt natürliches Sonnenlicht die effektivste und sicherste Quelle für Vitamin D. Vitamin-D-Präparate sind eine gute Alternative, da sie den Spiegel gezielt und ohne UV-Belastung anheben können. Demgegenüber stehen erhebliche Gesundheitsrisiken des Solariums: Regelmäßige Nutzung erhöht nachweislich das Risiko für Hautkrebs, fördert vorzeitige Hautalterung und kann Augen sowie Immunsystem schädigen.

Bessere Alternativen für ausreichendes Vitamin D

Im Winter kann der Körper oft nicht genug Vitamin D über Sonnenlicht bilden, da die Sonne zu tief steht und kaum UV-B-Strahlen die Erdoberfläche erreichen. Deshalb sind andere Strategien besonders wichtig. Eine maßvolle Sonnenexposition im Freien kann nur ergänzend wirken, während die Hauptversorgung über die Ernährung und gegebenenfalls Nahrungsergänzungsmittel erfolgen sollte. Besonders fettreiche Fische wie Lachs, Hering oder Makrele, aber auch Eigelb liefern wertvolles Vitamin D. In den sonnenarmen Wintermonaten oder bei nachgewiesenem Vitamin-D-Mangel kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt in diesem Fall eine tägliche Zufuhr von rund 800 Internationalen Einheiten Vitamin D. Eine hochwertige Option ist das Nahrungsergänzungsmittel MULTIvitDK®, das Vitamin D3 und Vitamin K2 kombiniert und damit die tägliche Versorgung optimal unterstützt. Um eine Über- oder Unterversorgung zu vermeiden, sollte der Vitamin-D-Spiegel regelmäßig ärztlich kontrolliert werden, so dass er auch im Winter sicher und effektiv stabilisiert werden kann, ohne dass dabei unnötige Risiken für die Haut entstehen.

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