Frau, die sich mit beiden Händen ans Knie fasst, als hätte sie Schmerzen

Vitamin D

Osteoporose vorbeugen

Knochen, Muskeln und Beweglichkeit tragen entscheidend dazu bei, dass wir unseren Alltag selbstbestimmt gestalten können. Oft denken wir über ihre Gesundheit jedoch erst nach, wenn ein Sturz oder Knochenbruch plötzlich zum Einschnitt wird. Dabei kann sich Osteoporose über Jahre unbemerkt entwickeln. Wer seine Knochengesundheit frühzeitig unterstützen möchte, kann mit regelmäßiger Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung und einer ausreichenden Versorgung mit Calcium und Vitamin D3 wichtige Grundlagen schaffen. Auch Vitamin K2 spielt eine Rolle im Knochenstoffwechsel. Doch welche Bedeutung haben diese Nährstoffe für die Osteoporoseprävention und worauf kommt es im Alltag an?

Bewegung und Ernährung als Basis für starke Knochen

Wer Osteoporose vorbeugen und seine Knochen langfristig stärken möchte, sollte auf einen ganzheitlichen Lebensstil achten. Dazu gehört vor allem regelmäßige körperliche Aktivität. Krafttraining, Gehen, Wandern sowie Gleichgewichts- und Koordinationsübungen fördern die Muskulatur und können wichtige Belastungsreize für das Skelett setzen. Ebenso entscheidend ist eine abwechslungsreiche Ernährung mit einer ausreichenden Versorgung mit Calcium, Vitamin D und Protein. Ein normales Körpergewicht, der Verzicht auf das Rauchen und ein bewusster Umgang mit Alkohol ergänzen diese Maßnahmen. Schon einfache Aktivitäten wie Spaziergänge, Treppensteigen oder gezielte Kräftigungsbungen lassen sich gut in den Alltag integrieren. Wer bislang wenig aktiv war, sollte langsam starten und die Intensität an die individuelle körperliche Situation anpassen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hebt körperliche Aktivität als wichtigen Bestandteil der Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose hervor.

Welche Rolle spielen Calcium, Vitamin D3 und K2?

Calcium ist ein wesentlicher Bestandteil von Knochen und Zähnen und zählt zu den wichtigsten Mineralstoffen für den Körper. Für Erwachsene empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine tägliche Zufuhr von 1.000 mg Calcium. Gute Calciumquellen sind unter anderem Milch und Milchprodukte, grünes Gemüse wie Brokkoli und Grünkohl sowie bestimmte Nüsse und Samen.

Für die Verwertung von Calcium spielt Vitamin D eine wichtige Rolle. Es unterstützt die Aufnahme von Calcium im Darm und trägt zu einem normalen Calcium- und Phosphatstoffwechsel sowie zur Erhaltung normaler Knochen und Muskelfunktion bei. Der Körper kann Vitamin D mithilfe von Sonnenlicht selbst bilden. Reicht die körpereigene Versorgung nicht aus, kann eine Ergänzung mit Vitamin D3 sinnvoll sein. Häufig wird Vitamin D3 mit Vitamin K2 kombiniert. Ob diese Kombination im Einzelfall sinnvoll ist, hängt vom individuellen Bedarf ab. Nahrungsergänzungsmittel können gezielt eingesetzt werden, ersetzen jedoch keine ausgewogene Ernährung und einen aktiven Lebensstil.

Osteoporose vorbeugen

Für die Osteoporoseprävention kommt es auf das Zusammenspiel verschiedener Faktoren an. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Protein und abwechslungsreichen Lebensmitteln lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren. Ebenso wichtig ist regelmäßige Bewegung. Aktivitäten wie Spaziergänge, Radfahren, Treppensteigen oder Kraftübungen fördern die Muskel- sowie Knochengesundheit und können leicht in die tägliche Routine aufgenommen werden. Grundsätzlich lohnt es sich daher, frühzeitig auf einen knochenfreundlichen Lebensstil zu achten.

Mit zunehmendem Alter und insbesondere rund um und nach der Menopause steigt das Osteoporoserisiko. Auch Untergewicht, geringe Muskelmasse, bestimmte Erkrankungen und Medikamente können das persönliche Risiko erhöhen. Wer mehrere dieser Faktoren aufweist oder bereits einen Knochenbruch nach geringer Belastung erlitten hat, sollte das individuelle Risiko ärztlich abklären lassen.

Zurück zum Blog