Darmfit auf Reisen

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Speziell im Urlaub ist der Darm anfällig für Durchfälle oder Verdauungsstörungen. Eine intakte Darmflora unterstützt Verdauung und Immunsystem und bildet eine starke Schutzbarriere gegen fremde Keime.

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“, sagt man. Neue Eindrücke, Spaß und Erholung stehen da ganz oben auf der Liste. Doch viele von uns erleben auf Reisen auch negative Überraschungen. Verschiedene Einflüsse wie ungewohnte Speisen, ein geänderter Tagesrhythmus, Klimawechsel oder Stress und Bewegungsmangel durch lange Anreisen können Darm und Verdauung aus dem Gleichgewicht bringen. Noch dazu lauern im Urlaubsland nur allzu oft gefährliche Keime in Speisen und Getränken. Unangenehme Symptome wie Durchfälle oder Verdauungsstörungen können die Folge sein.

 

Nicht egal wohin die Reise geht

Das durchschnittliche Risiko an Reisedurchfall zu erkranken, hängt natürlich auch davon ab, wohin die Reise geht1:


Hohes Risiko: 20 – 90 %
  • Afrika und Asien (beinahe alle Regionen)
  • Lateinamerika (beinahe alle Regionen)
  • Einige karibische Inseln einschließlich
  • Dominikanische Republik und Haiti
  • Einige entlegene Regionen in Osteuropa

Mittleres Risiko: 8 – 20 %
  • Südafrika
  • Einige Regionen in Südeuropa, Osteuropa
  • Israel
  • Japan
  • Argentinien, Chile
  • Die meisten Inseln in der Karibik

Niedriges Risiko: weniger als 8 %
  • Österreich, Deutschland, Schweiz
  • West- und Nordeuropa
  • Nordamerika (USA, Kanada)
  • Australien und Neuseeland

 

Risikogebiete für Reisedurchfall

 

Reisedurchfall? Nein danke!

Risikofaktoren für Verdauungsstörungen oder Durchfälle während einer Reise können auch eine reduzierte Magensäuresekretion und ein geschwächtes Immunsystem sein. Oft sind es aber ganz einfach unzureichende Hygienestandards im Urlaubsland oder Diätfehler vor Ort. Obwohl jeder von uns unterschiedlich auf die Einflüsse im Urlaubsland reagiert, gilt als beste Vorbeugung gegen Reisedurchfälle einfach: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Im Klartext heißt das: potenziell verunreinigte Nahrungsmittel und Getränke meiden sowie Hygienetipps konsequent einhalten.

 

Nützliche Tipps, um „Montezumas Rache“ zu entwischen2:

Vermeiden:
  • Offene Getränke, Leitungswasser (auch nicht zum Zähneputzen), Eiswürfel
  • Rohe Lebensmittel wie roher Fisch, rohe Meeresfrüchte (Sushi, Austern usw.) oder rohes Fleisch (Tatar, Carpaccio usw.)
  • Muscheln, Krabben oder Krebse müssen gar gekocht sein
  • Offenes Speiseeis, Pudding und Cremespeisen, Salate (auch Obstsalat), Desserts, kalte Vorspeisen, rohes Obst oder Gemüse (nur eigenhändig geschältes essen)

 

Verwenden:
  • Entkeimtes Trinkwasser und frisch gekochte heiße Getränke (Kaffee oder Tee), Mineralwasser und Getränke aus verschlossenen Flaschen oder Dosen
  • Nur frisch zubereitete, gekochte oder gebratene Speisen verzehren, es gilt: „Koch es, schäl es oder vergiss es!“
  • So oft wie möglich Hände waschen oder desinfizieren (vor dem Essen und nach der Benützung der Toilette)
  • Keine benutzten Handtücher zum Abtrocknen verwenden

 

Urlaubsvorbereitung für den Darm

Eine intakte Darmflora mit Milliarden „guter“ Bakterien unterstützt das Immunsystem, beeinflusst die Verdauung und bildet eine starke Schutzbarriere gegen fremde Keime und potenzielle Krankheitserreger. Deshalb empfiehlt es sich, die Darmflora rechtzeitig auf den Urlaub vorzubereiten und sie sowohl vor, als auch während einer Reise gezielt zu unterstützen.

MULTIflora® Darmmanager enthält eine ideal abgestimmte Mischung aus aktiven, vermehrungsfähigen Bakterienstämmen und liefert Ihrer Darmflora rund 2 Milliarden wertvolle Bakterien pro Tag. Vitamin B8 (Biotin) trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute, wie der Darmschleimhaut, bei.
Die handlichen Portionsbeutel eignen sich optimal zur Mitnahme auf Reisen und schützen den Inhalt vor Feuchtigkeit und Hitze.

Quellen

1 Risiko für Reisedurchfälle innerhalb eines 14-tägigen Aufenthalts. Vgl. Robert Steffen, Herwig Kollaritsch, and Klaus Fleische, Travelers’ Diarrhea in the New Millennium: Consensus among Experts from German-speaking Countries, J Travel Med 2003;10:38–45.

2 Vgl. http://tropeninstitut.de/reisetipps/tipps-waehrend-der-reise/reisedurchfall; https://www.pharmazeutischezeitung.de/index.php?id=38314; https://www.credoweb.at/publication/104558/reisedurchfall-und-andere-mitbringsel-aus-dem-urlaub, Abgerufen am 23.04.2018

 

Bildmaterial:

©Cmon/Fotolia.com
©dikobraziy/iStock.com

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